+++ 16. Spieltag So. 27.11.2016: SVH - TSV Böbingen 3:1 ; Reserve spielfrei  +++

SV Hussenhofen 1925 e.V.
16. Spieltag - Aktive Drucken E-Mail
Mittwoch, den 30. November 2016 um 22:56 Uhr

Sonntag, 27.11.2016, 14.30 Uhr: SVH – TSV Böbingen II 3:1 (0:0)

Ein hochverdienter, aber hart erkämpfter Sieg im letzten Spiel des Jahres. Bei einer Zuschauerzahl, bei der einem beinahe der Atem stockte, das Gas für den Grill war teurer als die Zuschauereinnahmen einspielten, spielte eigentlich nur eine Mannschaft und das waren wir. Dass es trotzdem beinahe zu einer Katastrophe kam ist eigentlich nur schwer zu erklären, aber irgendwie schafften es die Gäste ein Tor zu erzielen, obwohl sie zuvor so ziemlich alles getan haben um nicht über die Maßen positiv aufzufallen.

Wir legten los wie die Feuerwehr und spielten von Anfang an auf Sieg. Die Böbinger kamen anfangs gar nicht zum Zug und schwammen in der Abwehr bedenklich, doch unter gingen sie dennoch nicht. Mitte der ersten Halbzeit wurden wir dann beinahe bestraft, als wir hinten zu nachlässig waren und ein Gästestürmer, bei einem ihrer seltenen Angriffe, auf einmal alleine vor Bartle stand. Zum Glück war Rothmer schneller als der Ball und rettete kurz vor der Linie für seinen geschlagenen Torwart. Auch beim anschließenden Eckball fühlte sich keiner für denselben Stürmer zuständig, denn er kam im Fünfer völlig frei zum Kopfball. Zum Glück war sein Visier jedoch etwas eingefroren, denn er köpfte den Ball aus aussichtsreicher Position am Pfosten vorbei. Das war’s dann aber schon mit der Böbinger Herrlichkeit in Abschnitt Eins, doch trotz unserer fortwährenden, drückenden Überlegenheit wollte uns kein Treffer gelingen. Jeder der 80000 – 79980 Zuschauer + die Würste auf dem Grill hofften also auf Durchgang Zwei. Die Einen dass bei uns endlich der Knoten platzt und der Ball im Tor landet, die Anderen dass sie nicht aufplatzen und ungegessen im Mülleimer landen.

Die zweite Hälfte begann wie die Erste aufgehört hatte, es spielten nur wir. Den Zuschauern bot sich annähernd das gleiche Bild wie in Abschnitt Eins, wir waren zwar klar überlegen, doch ein Tor wollte uns einfach nicht gelingen. Es kam wie es kommen musste, der Knoten platzte, ein Tor fiel, aber leider auf der falschen Seite des Spielfelds, nämlich auf unserer. Wie das jetzt genau passiert ist kann ich leider nicht sagen, da ich gerade nach dem Herrn Rosberg geschaut habe, der in Abu Dhabi im Kreis herumfuhr und dem wahrscheinlich so schwindlig war wie wir die Böbinger phasenweise spielten, die aber, keiner weiß warum, trotzdem auf einmal mit 0:1 führten. Danach wurden unsere Angriffe zwar noch häufiger, unsere Bemühungen verpufften aber meist wirkungslos. Wir stürmten trotzdem unverdrossen weiter, es lag ein Tor in der Luft, die bei den Gästen seit ihrem Treffer raus war und die für uns mit zunehmender Spieldauer immer dünner wurde, ehe Schmid seinen großen Auftritt, bzw. Auftritte hatte. Und was für welche. Ohne zuviel verraten zu wollen, er rettete uns mit einem lupenreinen Hattrick den Arsch. Jetzt hab ich’s doch verraten, aber egal, weiter im Text. In der 66. Minute köpfte er, Kopfballungeheuer das er zur Zeit ist, nach einer Flanke ein, in der 75. Minute schoss er mit rechts ins rechte Eck, um dann schließlich in der 90. Minute mit rechts ins linke Eck zu schießen. Macht summasummarum 3 Tore = Hattrick für Schmid und den Sieg für uns. Und zwar einen hochverdienten Sieg wie ich dem geneigten Leser versichern kann. Hätten wir das Spiel verloren oder nur Remis gespielt, wäre das ungefähr so ätzend gewesen wie eine Episode die ich beim Bund erlebte. Ich musste Bier aus einem Springerstiefel trinken, den mein Kamerad während der Grundausbildung drei Monate am Stück am Fuß hatte, was dem Bier zwar eine interessante Geschmacksnote verlieh, aber, sagen wir es mal so, deshalb auch ziemlich würzig geschmeckt hat. Mein Hauptfeld beispielsweise, suchte nach einem beherzten Schluck aus dem Stiefel damals eiligst eine gewisse Örtlichkeit auf, um sich den Sinn oder Unsinn eines solchen Getränks durch den Kopf gehen zu lassen. Ein Sieg für Böbingen hätte ungefähr den gleichen Nachgeschmack gehabt, aber zum Glück ging dieser Stiefel an uns vorüber. Dass das Spiel nicht mit einem Gschmäckle endete haben wir heute also dem Herrn Schmid und seinen Vorlagengebern zu verdanken, von denen ich aber nur den zum dritten Tor benennen kann, weil ich bei den Anderen mal wieder gepennt habe. Barth, gerade eingewechselt, legte für Schmid das dritte Tor auf, die anderen Aufleger müsste ich raten, deshalb lass ich es gleich bleiben, ehe ich wieder was Falsches schreib und Schimpfe krieg. Etwas Pech hatte der Herr Weber, der voller Elan und bereit Großes zu vollbringen, eingewechselt wurde, den Platz betrat um ihn dann eine Sekunde später bereits wieder zu verlassen, da der Schiri das Spiel abpfiff. Kopf hoch, wenigstens nicht außer Puste geraten. Für seinen heldenhaften Einsatz bekommt er deshalb eine Fleißnote auch wenn er, spieltechnisch, gesehen nur eine Fußnote war.

Das Spiel war somit ein versöhnlicher Abschluss einer etwas holprigen Vorrunde und lässt uns weiterhin auf mehr hoffen. Der zweite Platz ist nicht in gänzlich unerreichbarer Ferne und mit diesem Wissen gehen wir beruhigt in die, annähernd, fußballfreie Zeit. Falls man sich nicht mehr sieht, wünsche ich allen Spielern eine schöne Erholung in der Winterpause und dass sie ihr Bier nicht in einem käsigen Stiefel serviert bekommen. Das war’s erst mal für eine Weile, zu gegebener Zeit werde ich mich dann wieder zu Wort melden. Das ist, same procedure as every year, keine Drohung, sondern eine Feststellung. In diesem Sinne, bis dann.

Aufstellung: Bartle, Bartle, Rothmer, Kottmann, Pentz, Hirsch, Musewald, Lotarski, Schwierz, Seitz, Schmid, Robinson, Dück, Barth, Weber.

Tore: 1:1, 2:1, 3:1 Schmid (66., 75., 90.) (AB)

 
14. Spieltag - Aktive Drucken E-Mail
Mittwoch, den 16. November 2016 um 20:03 Uhr

Sonntag, 13.11.2016, 14.30 Uhr: SVH – FC Stern Mögglingen 0:2 (0:1)

Remsgöckel gegen Remsgöckel 0:2. Es hat nicht sollen sein. Obgleich dem Spitzenreiter ebenbürtig, hat es nicht gereicht. Bei einer Arscheskälte gingen beide Mannschaften ein hohes Tempo, was gleichzeitig auch Selbstnutz war, denn so verhinderten sie auch gleichzeitig daß ihnen ihre Extremitäten abfroren. Hätte man in sein Bier einen Eisstiel gesteckt, hätte man innerhalb kürzester Zeit Bier am Stiel gehabt und hätte es lutschen können. Scheiß Ostwind. Ich verzog mich in die Wärme des Clubheims sonst wäre mir womöglich noch der Bildschirm meines Handys eingefroren.

Beide Teams gaben von Beginn an richtig Gas. Nach ca. 5 Minuten übernahmen wir dann das Spiel und setzten die Gäste immer mehr unter Druck. Böhm hatte dann die erste Großchance als er rechts außen durchging und alle, einschließlich des Torwarts narrte. Er zog ab, alle hatten schon den Torschrei auf den halb erfrorenen Lippen, doch ein Abwehrspieler bekam noch irgendwie seinen Fuß dazwischen und rettete in höchster Not. Wir ließen nicht nach und kamen immer wieder gefährlich in deren Gefahrenzone. Böhm hatte dann in der 24. Minute erneut den Führungstreffer auf dem Fuß, scheiterte aber dieses Mal am Torwart der Gäste, der hervorragend parierte. Kurz danach scheiterte Kugler am Keeper, der Ball rollte durch den 5er, aber leider war in der Mitte keiner von uns zur Stelle, der dies hätte ausnutzen können. Mögglingen spielte zwar auch gefällig, hatte aber bis zur 38. Minute, bis auf einen Schuß den Viktor parierte, kaum eine Möglichkeit. Anders dann in besagter 38. Minute. Aus einer scheinbar ungefährlichen Situation heraus erzielte ein Gästespieler durch einen Schlenzer ins linke Eck das 0:1. Das war das erste Mal daß wir geschlafen haben und prompt wurden wir dafür bestraft. Wir waren etwas geschockt und so gehörten die letzten Minuten der ersten Hälfte den Mögglingern, die aber daraus kein Kapital schlagen konnten.

Im zweiten Durchgang fanden wir nicht so recht ins Spiel und die Gäste waren anfangs klar besser. Trotz ihrer spielerischen Überlegenheit konnten sie sich aber so gut wie keine Möglichkeit erspielen. Mitte der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel dann wieder etwas offener gestalten, aber auch wir hatten so gut wie keine Torchance. Alles spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab ohne daß jemand ernsthaft in Tornähe kam. Das Spiel wogte hin und her und mit zunehmender Spieldauer wurden unsere Bemühungen immer hektischer und ungenauer. Die Mögglinger waren in der Abwehr zu abgezockt, ließen kaum etwas zu und waren durch ihre schnellen Vorstöße brandgefährlich. In der 80. Minute bekamen wir dann schließlich den Todesstoß versetzt. Ein Gästespieler stand in der Mitte unseres Fünfers frei, wurde von Außen angespielt und versenkte den Ball zum 0:2 im Netz. Der zweite Schnitzer in unserer Abwehr und das zweite Gegentor. Zwei Fehler, zwei Gegentore, das ist mehr als bitter, das ist Scheiße hoch Zwei. Das Spiel war gelaufen, wir konnten in den letzten zehn Minuten nichts mehr reißen und so setzte der Tabellenführer seine eindrucksvolle Serie fort. Der gut leitende Unparteiische hatte in einem fairen Spiel keine Mühe und kaum was zu tun und beendete die Partie pünktlich in der 90. Minute. Ein glücklicher Sieg für Mögglingen, denn wir waren ebenbürtig und hätten bereits 2:0 führen können, ehe sie überhaupt ihre erste Gelegenheit hatten. Ein Remis wäre eigentlich gerecht gewesen, aber das stört die siegreiche Mannschaft, im Gegensatz zu uns, herzlich wenig. Hätte, wäre, wenn, wenn dr Hond net gschissa het usw. So steht für uns eine unnötige Niederlage in einem Spitzenspiel, das seinen Namen durchaus verdient hat. Mit dieser Leistung müssen wir uns vor niemandem verstecken, wenn, ja, wenn wir so eine Leistung auch regelmäßig abrufen würden und gegen vermeintlich schwächere Gegner unser Potential immer abrufen würden. Die Zuschauer denen in der arktischen Kälte der Rotz in der Nase gefror, die bibbernd ausharrten und Eskimo-nehmerische-Qualitäten bewiesen, bekamen für ihr Geld auf jeden Fall einiges geboten. Selbst besagte Eskimos hätten bei dieser Witterung wahrscheinlich kalte Stellen bekommen, an denen es normalerweise immer warm ist. Wir gehen jetzt langsam dem Ende der Vorrunde entgegen, die für uns voller Höhen und Tiefen war, obwohl mehr drin gewesen wäre. Jetzt haben wir erst mal spielfrei, ehe am letzten Spieltag in diesem Jahr die Böbinger bei uns zu Besuch sind.

Aufstellung: Bartle, Bartle, Kottmann, Rothmer, Hirsch, Kugler, Böhm, Musewald, Schwierz, Seitz, Schmid, Seitzer, Pentz, Lotarski, Robinson.
Tore: können wir getrost vergessen.
Vorschau: Sonntag, 20.11.2016, spielfrei. Sonntag 27.11.2016, 14.30 Uhr: SVH – TSV Böbingen II.
Vorschau Reserve: Samstag, 19.11.2016, 12.30 Uhr: SVH - SV Frickenhofen. (AB)

 

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