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7 - 1 - 7
Spieltag 17, Sonntag, 3.3.2024, 15 Uhr: TSV Heubach – SVH 1:2 (0:1) Eines vorweg: Das Spiel war insgesamt in etwa so schön anzuschauen, als würde man einer Katze dabei zusehen, wie sie ein Fellknäuel hervorwürgt. Die Zuschauer bekamen mehr Krampf und mehr Gewürge zu sehen, als eine Katze in ihren gesamten sieben Leben an Knäueln rauskotzen könnte. Nichtsdestotrotz haben wir drei Punkte vom Rosenstein mit nach Hause genommen und sind erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Einen großen Verdienst daran hatte der zweifache Torschütze Salo, der einen Glanztag erwischte und den Mondstupflern im Alleingang die Laune verhagelte. Da ich mich in der langen Winterpause komplett vom Fußball abgeschottet hatte und ich keinen Plan hatte, was uns so alles zu- oder weggelaufen ist, gab es für mich einiges an Neuem zu entdecken. Zugelaufen ist uns Antonio Calabrese, der vorletzte Saison schon mal bei uns den Sturmtank gespielt hat und es auch jetzt wieder tut. Ebenfalls neu in der Startelf waren Marvin Zaksek (Abwehr), der seine Sache sehr gut gemacht hat und unser zweifacher Torschütze Salem Laso, der mit seinen „nur“ zwei Toren dann doch schon etwas enttäuscht hat. Ne, Spaß, klasse gemacht Junge, weiter so. Weggelaufen ist uns außer Ahmad Mohamed, meines Wissens nach, keiner, aber ich muss mich da erst mal wieder schlau machen. Über weite Strecken waren wir die bessere Mannschaft, und hätten wir den Gastgebern in der 86. Minute kein Geschenk gemacht, das zum Anschlusstreffer führte, hätten sie wahrscheinlich eher tatsächlich den Mond gestupfelt als ein Tor geschossen. Bereits in der Anfangsphase hatte Peter Schwarzkopf die Führung auf dem Fuß, aber je näher er dem Tor kam, desto kleiner wurde es. Dafür wurde der Torwart immer größer und der Winkel immer spitzer, und das wars dann mit der möglichen Führung. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin und die Zuschauer wären um jede kotzende Katze dankbar gewesen, dann hätten sie wenigstens etwas zu sehen bekommen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte passierte dann noch was, denn Salo erzielte nach schöner Vorarbeit von Seemann den Führungstreffer. Danach konnten wir, wenn schon keine Katze, wenigstens den Heubacher Trainer kotzen sehen, nämlich ab. Die zweite Hälfte gestaltete sich dann ähnlich zäh wie die erste, und lange passierte nicht viel bis gar nichts, was die Zuschauer von ihrer Suche nach etwaigen Fellknäueln hätte abhalten können. In der 71. Minute kam dann wieder etwas Leben ins Spiel, denn nach einem Eckball von Musewald musste Salo, der auf dem Mond nicht einsamer hätte sein können als im Heubacher Strafraum, nur noch den Kopf hinhalten und erzielte unseren zweiten Treffer. Das Spiel schien nun gelaufen, und das wäre es auch gewesen, hätten wir das Spiel durch unseren Fauxpas nicht wieder unnötig spannend gemacht. Durch den Anschlusstreffer witterten die Heubacher wieder Morgenluft, der Mond war wieder in Reichweite, aber es blieb trotz ihrer Schlussdrangphase beim verdienten Auswärtssieg für uns. Der Start ist also geglückt, jetzt gilt es am Sonntag gegen Straßdorf nachzulegen, um möglichst schnell möglichst viel Abstand zu den hinteren Plätzen zu bekommen. Aufstellung: Holbeck, Hirsch, Sommer, Zaksek, M. Schwarzkopf, Seemann, Musewald, Balaban, P. Schwarzkopf, Salo, Calabrese, Barth, Pröll, Nickel, Kapovic, Schwind, Ele Tore: 0:1, 0:2 Laso (47, 71) Vorschau: Sonntag, 10.3.2024, 15 Uhr: SVH – TV Straßdorf. Die Reserve spielt um 13 Uhr gegen Dewangen. (AB)