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Spieltag 2, Sonntag, 24.8.2025, 15 Uhr: TSB – SVH 7:0 (4:0) Wo fange ich an, wo höre ich auf? Am besten fange ich erst gar nicht an, sonst kann ich nicht mehr aufhören und dann wird es unschön. Ich werde versuchen etwas zu Papier zu bringen, aber jeder der jetzt von mir einen Bericht erwartet, der sich in irgendeiner Form speziell auf das Spiel bezieht, der kennt mich nicht und ist mit dem Klammerbeutel gepudert. Lieber ziehe ich einem Elefanten mit einer Pinzette die Stoÿzähne, als dass ich mich in auch nur annähernd konstruktiver Weise mit dem Spiel beschäftige. Ich habe schon Schmerzen genug vom Zuschauen, die muss ich nicht auch noch zusätzlich schren. Es gibt also nur das Wichtigste zum Spiel und eines ist ganz klar: Der Schiri war schuld. Er ganz allein. Er hat unerklärlicherweise ein ums andere Mal zugelassen, dass sich der TSB ungestraft unserem Strafraum nähern durfte. Sie durften sogar Tore schieÿen. Einfach so. Ungestraft. Wozu hat man denn einen Schiedsrichter? Spätestens nach dem dritten Tor hätte er eigentlich eingreifen und eine groÿräumige Sperrzone um unseren Strafraum errichten lassen mssen. Zu unserem Selbstschutz. Wir waren dazu ja selbst nicht in der Lage. Wir waren den TSB-lern hilflos ausgeliefert und niemand war da, der uns vor den schieÿwtigen Barbaren schtzte. Ich werde mich bei der Schiedsrichterkammer beschweren. So geht das nicht. Da hätte ja weiÿ Gott wer zu Schaden kommen können. Abgesehen von dem mentalen Schaden, den die SVH-Anhänger erlitten haben, weil sie dem Gekicke zuschauen mussten. Was war sonst noch los? Der Groÿteil des Platzes lag in der Sonne, weshalb ich mich in den Schatten begab. Das sehr bequeme Geländer umspannte den Platz in seinem ganzen Umfang und es standen elf Spieler von jedem Team auf dem Platz. Wobei es so aussah als hätte der TSB weit mehr als die erlaubten Elf auf dem Geläuf. Spätestens da hätte der Schiri eingreifen und wenigstens mal durchzählen mssen. Mal sehen, was noch? Ah ja, der Ball war rund. Wenigstens so lange er in den Reihen der Gastgeber war. Bei uns schien er seine Form zu wechseln. Ins Eckige. Anders kann ich mir nicht erklären, warum wir mit dem Spielgerät so gar nichts anzufangen wussten. Aber egal, ob rund oder eckig, der TSB hätte uns heute sogar geschlagen, wenn jeder Spieler von uns seinen eigenen Ball gehabt hätte. Zeitweise sah es so aus, als wssten wir gar nicht, was das hoppelnde Etwas, das durch unsere Reihen hpfte wie eine Springmaus auf Ecstasy, jetzt genau war. Womöglich war es ein UBO. Ein „Unbekanntes Ballähnliches Objekt“. Auf jeden Fall war es fr uns heute ein Fremdkörper. Oder waren wir die Fremdkörper? Dann waren da noch die Hunde. Drei Stck an der Zahl. Ein braunweiÿer, ein schwarzweiÿer und ein Dalmatiner. Also zwei schwarzweiÿe um genau zu sein. Alle drei haben die meiste Zeit geschlafen. Ich wnschte mir ich hätte auch einfach meine Augen vor dem ganzen Scheiÿ verschlieÿen können, aber diese Gnade war mir nicht gegeben. Jetzt bin ich halb blind und habe Kopfweh. Dann war da noch jemand, der eine Flasche hat fallen lassen und danach die Scherben zusammenfegen musste. Der konnte mit dem Besen umgehen. Holla die Waldfee. Ein Virtuose am Gerät. Virtuoser und besser jedenfalls als wir mit dem Ball. Der Ball sollte ja eigentlich der Freund des Spielers sein, aber davon hat man heute herzlich wenig gesehen. So wie wir unseren „Freund“ behandelt haben, hätte ich mich an seiner Stelle auch von uns ferngehalten und mich lieber in den Reihen jener aufgehalten, die mich auch zu schätzen wussten und mit mir umgehen konnten. Also beim TSB. Wir konnten froh sein, dass auch sie ein paar Mal mit der Kugel auf Kriegsfuÿ standen, sonst hätte beim Ergebnis eine 1+ gestanden. Wenigstens dreimal vergaben sie 1000%ige Chancen und schoben den Ball mutterseelenallein am leeren Tor vorbei oder an den Pfosten. Es war alles in allem ein Armutszeugnis erster Gte. Hat man dem Spiel heute beigewohnt, musste man sich fragen, wie man nur knapp zwei Monate zuvor gegen denselben TSB ein 2:2 erringen konnte, das uns in der Liga hielt. Und da sagt noch einer, es gäbe keine Wunder. Apropos Wunder. Ich wrde mich nicht wundern, wenn wir da hinten nicht mehr so schnell rauskommen. Ja, es ist erst der zweite Spieltag, und ja, es fehlten heute einige Spieler, die sich noch im Urlaub befinden, aber das lasse ich nicht gelten. Hätten wir uns wenigstens etwas gewehrt, okay, aber so wie wir aufgetreten sind, hätten wir nicht einmal gegen eine Bande windeln tragender Hosenscheiÿer gewonnen. Wir hatten selbst die Hosen gestrichen voll. So, genug jetzt, sonst wird’s doch noch unschön. Nur eins noch: Der Schiri war natrlich nicht schuld. Er hat das Spiel einwandfrei geleitet und hat sich meines Erachtens keinen einzigen Fehlpfiff geleistet. Was aber auch nicht schwer ist, wenn nur eine Mannschaft spielt und die andere nur danebensteht und interessiert zuschaut. Vorschau: Sonntag, 31.8.2025, 15 Uhr: TSV Heubach – SVH. Reserve ist spielfrei. (AB)
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